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Therapie

trockene Form der AMD

Trockene AMD

Derzeit gibt es keine Therapie für die trockene Form der AMD. Allerdings können Vitamine das Fortschreiten der Krankheit bremsen. Besonders wichtig sind hochdosiertes Vitamin C, E, das Spurenelement Zink und Lutein, ein Pigment welches normalerweise in der Netzhautmitte vorkommt, aber bei der AMD abnimmt.

 

Feuchte AMD

Noch vor wenigen Jahren konnte den meisten Patienten mit einer feuchten AMD nicht geholfen werden. Heutzutage kann man nahezu jedem Patienten eine Behandlung anbieten.

 

Die derzeit möglichen Therapieoptionen sind:

  1. Intravitreale operative Medikamentenapplikation (IVOM) mit antiangiogenetischen Medikamenten:
    Hierbei werden spezielle Wirkstoffe direkt in den Glaskörper des Auges injiziert (Bild), die gezielt die Gefäßwucherung hemmen, im Besonderen diejenigen Stoffwechselsubstanzen, die das Wachstum der Gefäßwucherung begünstigen. Diese Therapie verspricht erstmals auch Verbesserungen der Sehleistung bei ca. 30% aller Patienten. Diese Behandlung kann zwar ambulant, muss aber in der Regel in einem Operationssaal durchgeführt werden.
    Je nach Ausgangssituation stehen verschiedene Medikamente zur Auswahl.

  2. Photodynamische Therapie:
    Bei dieser Behandlung bekommt der Patient eine Infusion mit einem speziellen, lichtempfindlichen Medikament. Danach wird das Auge mit einem schwachen Laser bestrahlt. Dies führt zur Aktivierung des Medikaments, welches die Gefäßwucherung anschließend verödet. Diese Therapie wird zumeist in Kombination mit einer IVOM gegeben, da sie alleine nur zu einer Stabilisierung, jedoch keine Besserung des Zustands führt.

  3. Laser:
    In einzelnen Fällen kann man auch die Gefäßwucherung mittels Laser veröden. Diese Therapie führt jedoch zur irreversiblen Fleckbildung, weswegen sie nur bei sehr selektiven Fällen eingesetzt wird.

  4. Therapiekombinationen:
    grundsätzlich kann man auch die erwähnten Therapien kombinieren um die Wirkung zu verstärken.

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